Geht nicht, gibt’s nicht!

«Mit der WDV-INFORMATIK AG bzw. dem Projektleiter Samuel Lussi, welcher fachlich und menschlich überzeugt, konnten wir bereits einen grossen Teil umsetzen. Dies wäre zusammen mit dem alten ERP-Partner nicht gelungen»

Peter Schiess
Inhaber bei Schiess Innenausbau AG

«Wir sind eine Schreinerei im Rheintal – ein Schreiner, drei Lernende, eine Administrationsmitarbeiterin und wir: Peter Schiess, Inhaber mit Jonas Bösch, Projektleiter.» Dadurch, dass sie ein kleines Unternehmen betreiben, können sie flexibel agieren.

Das Arbeitsgebiet der Schiess Innenausbau AG ist vielseitig. Sie produzieren alles, was mit dem Schreiner in Verbindung gebracht wird: von Schränken, Küchen, Türen, Umbauten bis allgemeinen Schreinerarbeiten. Ein grosser Bestandteil sind Lohnarbeiten (Plattenzuschnitte, Kantenleimen, CNC-Bearbeitungen für andere Schreinereien und Zimmereien). «Wir haben die grösste Plattenzuschnitt-Maschine in der Region», strahlt Peter Schiess.

Seit fast 4 Jahren dürfen wir die Schiess Innenausbau AG zur Kundschaft mitzählen. Anfänglich wurde gewünscht, die Durchgängigkeit mit dem Produkt Evo zu optimieren. Sprich, wenn Jonas Bösch heute etwas zeichnet, wird im Hintergrund die Stückliste erstellt, die weiter auf die Zuschnittanlage geleitet wird. Dieselbe Prozessvereinfachung galt auch für die CNC-Daten, die fortan ab der Zeichnung generiert werden. «Mit der WDV-INFORMATIK AG bzw. dem Projektleiter Samuel Lussi, welcher fachlich und menschlich überzeugt, konnten wir bereits einen grossen Teil umsetzen. Dies wäre zusammen mit dem alten ERP-Partner nicht gelungen», offenbart Jonas Bösch.

Ein weiterer wichtiger Schritt war die Umstellung auf das EvoLive. Die Stunden erfassen die Mitarbeitenden nun jeweils auf deren Tablets. Diese Lösung vereinfachte die gesamte Zeiterfassung, welche jetzt noch genauer geschrieben werde. «Die Entwicklung geht in die digitale Richtung. Es wird online kommuniziert und Daten werden im System notiert. Der persönliche Kontakt geht verloren. Es wäre manchmal besser, man würde mehr miteinander sprechen.» Bei der Schiess Innenausbau AG gibt es wenige interne Sitzungstermine. Sie nutzen ihre Pausen im «Znüniraum» für Allerlei-Gespräche im gesamten Team. Handys sind, erstaunlicherweise, währenddessen keine mit am Tisch – «Kennen vielleicht die einen gar nicht mehr?!»

«Mitdenken, Nachdenken oder Rechnen – Kompetenzen, die durch das am «Handy-Rumhangen» gar nicht mehr gefördert werden.» Peter Schiess und Jonas Bösch kennen die Devise: immer optimieren, weiterentwickeln und schneller werden. Doch vermissen sie ab und an das eigentliche Handwerk, so wie sie dies einst noch gelernt hatten. «Früher wurden die Teile mit einfachen Hilfsmitteln aufwendig produziert. Die Lernenden lernen heute, wie man mit modernen Maschinen automatisiert arbeitet.»